Über mich

„Meine innere Spur aufs Blatt zu bringen, das ist mein zu Hause, mein Innen und Außen, es trägt mich und lässt mich verwuzelt sein mit mir selbst“ 
YVONNE REBMANN, INHABERIN UND KURSLEITERIN

Vorbilder

Nach 12 Jahren als Malraum-Pädagogin mit vielen Erfahrungen in meinem Malraum-Rodgau gehe ich entwicklungsbedingt immer mehr meinen eigenen Weg. Dies bedeutet: eine Beständigkeit bei Grundsatzfragen und Basics des Malraums, jedoch auch in für mich logischen Punkten die Bereitschaft zur flexiblen Offenheit.

 

Ich verbinde in meinem Malraum alles Gute, das ich aus Arno Sterns Konzept und dessen Weiterentwicklung durch Elisabeth Walder, Michele Cassou und Lawrence Fotheringham erfahren durfte. Im pädagogischen Konzept von Elisabeth Walder und Arno Sterns Forschungen habe ich die persönliche und auch wissenschaftlich fundierte Bestätigung erhalten, dass meine eigene Philosophie ihre Richtigkeit und ihren wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft hat. Im Malen nach Michele Cassous Point Zero Painting finde ich viele tolle Ansätze um Blockaden zu begegnen. Bei Lawrence Fotheringham gefällt mir seine Unterteilung in 5 Ebenen, da ich diese persönlich beim Malen erfahren durfte.

Das alles möchte ich meinen großen und kleinen Malerinnen und Malern zu Gute kommen lassen.

Mein Weg

2019 Erste Jahres-Ausbildung für Pädagogen im Malraum-Rodgau

2019 Ich lasse mich zum zertifizierten Lerncoach bei Andrea Kurz, Perlentaucher ausbilden. https://perlentaucher.me

 

2017 Umzug in neue Malraum-Räume in der unteren Marktstr. 1 am Puiseauxplatz in Nieder-Roden

Seit 2012 regelmäßige eigene Fortbildungen/Schulungen

Erste Hilfe am Kind (DIE JOHANNITER)

Kindeswohl: Augen auf, hinsehen und schützen (KATHOLISCHES BILDUNGSWERK)

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2011 Intensiv-Ausbildung bei Arno Stern, Paris am Institut für Ausdruckssemiologie

2009 Erste Fortbildung für Pädagogen gemeinsam mit der Schweizer Pädagogin E. Walder im Malraum-Rodgau

2007 Gründung Malraum-Rodgau im Altort von Rodgau Nieder-Roden

2006 Ausbildung zur Malpädagogin und Malort-Leiterin mit Schwerpunkt Pädagogik bei E. Walder in der Schweiz mit Abschlusszertifikat

Ab 1997  regelmäßige Kreativ-Projekte mit Kinder in Projektwochen, Schul-Ags sowie in Ferienfreizeiten

1997 Selbstständige Grafik-Designerin

1993 Studium "Visuelle Kommunikation" und Abschluß zur Diplom-Designerin an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach

1989 Ausbildung zur Mediengestalterin

Was mich motiviert

"...Kinder fragen mich oft: 'Seit wann malst du eigentlich?'

und meine Antwort ist immer: 'Seit ich einen Stift halten kann...

ich habe einfach nie aufgehört"

Während meiner Schulzeit war zeichnen und malen mein Ventil und Rückzugsort, während meiner Ausbildung in einer Werbeagentur gehörte das Zeichnen zum Ausbildungsprogramm, im Grafik-Design Studium gab es   Zeichnen und Malerei und Kunstgeschichte, Fächer, die ich immer gerne belegt habe. Privat zeichne ich seit 20 Jahren regelmäßig Tänzer, deren Flüchtigkeit, die man kaum festhalten kann. Ich male jährlich ein 36qm großes Bühnenbild für eine Veranstaltung. Beim Malen und Zeichnen habe ich mich immer frei gefühlt und zum Glück wurde ich nie zu einer bestimmten Haltung gezwungen.

Durch meine eigenen drei Kinder wurde ich mit pädagogischen Kunst-Konzepten konfrontiert, die nicht immer meinen Vorstellungen entsprachen.

1997 fing ich an, bei Projektwochen zu helfen und die Lehrer meiner Kinder bei ihren Kunst-AGs zu unterstützen. Bei eigenen Projekten habe ich im Prinzip schon immer mit einer pädagogischen Haltung gearbeitet, wie es in Sterns Konzept vorkommt.

2006 kam ich durch Elisabeth Walders Buch "Sehreise" zu diesen neuen Malkonzept und war sofort begeistert, da es meiner inneren Haltung zum Kind entsprach und das vermittelte, was ich immer erlebt habe: Freiheit, die von bestimmten Regeln umrahmt wurde.

Damals habe ich auch angefangen, in einem Malraum selbst als Teilnehmerin zu malen und habe seitdem nicht mehr aufgehört.

Seit 2007 stehe ich fast täglich in meinem Malort und diene den Malenden. Erwachsene fragen mich oft: "Wird dieses bedienen dir nicht irgendwann zu viel?" und meine Antwort ist immer: "Nein, im Gegenteil". Ich selbst habe das 'bedient werden' bis ich zu Hause auszog jeden Tag am Esstisch bei meiner Großmutter erlebt. Etwas zu bekommen, ohne das etwas dafür verlangt wird, das habe ich bei ihr erlebt und danke ihr noch heute dafür. Sie ist mein großes Vorbild auch in Hinblick auf meine jetzige Arbeit im Malort.

Noch heute male ich fast jeden Tag, oft im Malraum mit den tollen Pinseln und den Gouachefarben auf den großen Blättern, aber auch zu Hause, im Urlaub auf kleinem Format am Küchentisch, auf dem Sofa, im Garten. Einmal wöchentlich fahre ich selbst in einen anderen Malort um dort als Teilnehmerin einfach zu malen und selbst bedient zu werden.